Three Billboards in Berlin

Liebe Besucher,
Liebe Berliner,
es ist nun mehr als zwei Monate her, dass ich morgens in der Rushhour anscheinend grundlos in der S-Bahn zusammengeschlagen wurde. Es gibt einen Zeitungsartikel, der diesen Vorfall beschreibt.

Ich habe mich seitdem gefragt, welche Konsequenzen ich aus diesem Tag ziehen soll. Denn war ich nur ein unglücklicher Einzelfall? Am falschen Ort zur falschen Zeit? Sollte ich mich nun wieder dem Alltagsgeschäft zuwenden und den Tag einfach so hinter mir lassen? Doch die Statistiken zeigen, dass noch viel mehr dahinter steckt.

Nach vielem Nachdenken, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist, die Vision einer sicheren Stadt umzusetzen. Absolute Sicherheit gibt es nicht? Wir Menschen haben uns vor sehr langer Zeit zivilisiert – wozu das friedliche Nebeneinander gehört. Wenn nun alle die persönliche Sicherheit selbst in die Hand nehmen müssten, würde dies nicht mehr funktionieren. Es mag zwar immer Leute geben, die das Bedürfnis haben, zuzuschlagen und die Regeln zu missachten, doch dies darf niemanden treffen, der oder die nichts mit solchen Kreisen zu tun hat.

So lange es noch Fälle wie die meinen in Berlin gibt, in denen Bürger, die sonst nichts mit solchen Kreisen zu tun haben, von schweren Straftaten getroffen werden, werde ich mit dieser Kampagne nicht ruhen. Ich lade alle ein, mitzumachen.

Pius Ladenburger

Erster Schritt

Wir können nun die Kameraüberwachung ausbauen, Sperrstunden einführen, Tickets stärker kontrollieren und Grenzkontrollen wieder einführen. Doch das alles lädt nur dazu ein, das zu vernachlässigen, was am wichtigsten ist: den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um eine Straftat zu verhindern, muss man die Motivation, diese zu begehen, nehmen. Warum schlagen sich heutzutage nicht alle den Kopf ein? Aus mehreren Gründen: Weil wir wissen, dass dies das Problem meistens nicht löst; weil wir eine innere Barriere haben, andere Leute zu verletzten und letztlich, weil wir die Konsequenzen fürchten. Doch wenn wir die Chance haben wegzurennen, dann ist der letzte Punkt schon fast keine Hürde mehr. Aus diesem Grund möchte ich im ersten Schritt der Kampagne, die Zivilcourage in Berlin erhöhen.

Zivilcourage

Es gibt keinen Grund, Angst zu haben zu helfen, denn wir sind in der Mehrheit gegen das Böse. Es muss nur überhaupt jemand damit anfangen. Um mit etwas bewirken zu können, empfehle ich kurz die Tipps der Bundespolizei zum Thema durchzulesen. Zweitens möchte ich mit den folgenden T-Shirts die Aufmerksamkeit auf Zivilcourage stärken: Der Erlös soll dazu genutzt werden, weitere T-Shirts zu verschenken oder weitere Aktionen zu finanzieren. Also, einfach T-Shirt kaufen, die Kampagne damit unterstützen und das nächste Mal beim auf die Straße Gehen anziehen.

Weitere Schritte

Desweiteren sollen weitere Aktionen geplant werden, um die Aufmerksamkeit zum Thema Sicherheit zu verstärken. Hier lade ich alle ein, Ideen einzubringen.

Demnächst hier T-Shirts bestellen und Zivilcourage ermutigen.

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#sBahnBerlin #staySafe